Sparen – mit kleinen Schritten zur Million

Neues Jahr, neues Glück? Ich gebe die Hoffnung nicht auf, auch wenn der Januar wohl einer der finanziell belastendsten Monate war. Gefühlt täglich kamen Rechnungen ins Haus geflattert und irgendwann wollte ich mich am liebsten hinter dem ganzen Stapel verkriechen. Aber Kopf hängen lassen bringt ja bekanntlich nichts. Also habe ich mich ins Chaos gestürzt, um Ordnung in die Sache zu bringen. Wie können wir den einen oder anderen Franken dazuverdienen? Oder wo lässt sich vielleicht noch Geld sparen?

Wenn jeder Rappen zählt

mit diesen Tipps lässt sich sparen

Mit einer konkreten Finanzplanung und deren genauen Einhaltung ist es uns dann auch gelungen, alle Rechnungen pünktlich zu bezahlen. Und trotz allem musste das soziale Leben nicht darunter leiden und auch ab und zu ein kleiner Luxus wie eine Pizza lagen drin.

In diesem Beitrag möchte ich gerne 5 Tipps mit euch teilen, welche mir helfen ein paar Franken zu sparen und trotzdem auf (fast) nichts zu verzichten. Eine ganze Million werdet ihr damit wahrscheinlich nicht gerade Sparen, aber es lohnt sich dennoch.

Mit diesen Tipps könnt ihr sparen

  • Internet-Abo / -Alternativen

Als wir unsere erste Wohnung in der Schweiz bezogen haben, haben wir nach einem kostengünstigen Abo gesucht, das am besten Heim-Internet und Handy vereint. Dabei sind wir auf die portablen Internetboxen gestossen. Damit können bis zu 10 Geräte verbunden werden und man ist überall online.

In Verbindung mit einer Pre-Paid SIM-Karte für unsere Handys haben wir die beste Lösung gefunden. Mittlerweile haben mein Mann und ich jeweils eine Box und zahlen zusammen 59.95.- für unlimitiertes Internet, egal ob unterwegs oder zu Hause. Unsere Telefone werden ca. alle 3 Monate mit 30.- aufgeladen. Damit wären wir bei 35.- pro Person für Internet- & Handykosten.

  • (Lebensmittel-)Einkäufe

Meine persönliche Wochen-Challenge. Den Kühlschrank voll bekommen, frisch und abwechslungsreich kochen und das Budget im Auge behalten. Gleichzeitig sollten auch noch alle satt und zufrieden werden.

Das erste, was ich mache ist so einfach wie auch wichtig. Die Planung. Was habe ich noch im Kühlschrank? Was möchte ich kochen? Was muss ich kaufen? UND was ist im Angebot?

Nicht zuletzt basiert mein Menuplan auf den Angeboten der Woche. Wer die Möglichkeit hat, kann grössere Mengen einkaufen (was oftmals günstiger ist) und einfrieren. Auch koche ich z.B. Eintöpfe oder Suppen für eine Grossfamilie und friere diese dann portionsweise ein. So habe ich nicht nur wieder gespart, sondern bereits für kochfaule Tage vorgesorgt.

so lässt sich ganz einfach viel Geld sparen
  • Second Hand

Früher hatte für mich Second Hand immer etwas von muffig und alt. Heute oute ich mich als absoluter Second Hand Fan. Ob Möbel oder Klamotten, ich mag es, alten Dingen neues Leben einzuhauchen und auf Flohmärkten oder in Brockenhäusern nach Schätzen zu stöbern.

Abgesehen von unserer finanziellen Situation versuche ich damit auch ganz bewusst ein Zeichen gegen die Wegwerf-Gesellschaft zu setzen. Vor allem was meine Garderobe betrifft, setze ich zu 99% auf Second Hand. Wie sich damit richtig sparen lässt, erfahrt ihr hier.

Und auch bei Mister T. haben wir von Anfang an auf gebrauchte Sachen gesetzt. Was uns dabei wichtig war, könnt ihr hier nachlesen.

  • Hautpflege

Ich weiss nicht warum, aber seit der Geburt von Mister T. hatte ich ein echtes Geruchsproblem. Obwohl frisch geduscht, konnte ich mich nach kurzer Zeit bereits wieder riechen. Ich habe etliche Deos ausprobiert, günstige aus dem Supermarkt, die teuren Markendinger, und immer wenn ich das Gefühl hatte, ich hatte endlich die Lösung, war ich nach spätestens zwei Wochen wieder am gleichen Punkt.

Auch mit selbstgemachter Hautpflege lässt sich viel Geld sparen

Ausser, dass ich mich richtig unwohl in meiner Haut fühlte, ging die ganze Ausprobiererei auch mächtig ins Geld. Also habe ich mich in meiner Verzweiflung an Dr. Google gewendet und nach Alternativen gesucht. Dabei bin ich auf ein Rezept einer Deo-Creme auf der Seite von smarticular gestossen. Nur drei Zutaten sollten es sein, und die hatte ich auch gleich zu Hause. Ich konnte ja nichts verlieren und hab mich ans Mischen gemacht.

Seit nun 6 Monaten benutze ich dieses Deo und bin nach wie vor begeistert. So einfach, hautfreundlich und kostengünstig kann Hautpflege sein.

Mittlerweile mische ich mir viele Sachen selber, wie Peeling, Haarkuren oder Cremes und liebe es. Es macht nicht nur grossen Spass sondern es lässt sich auch richtig Geld sparen.

  • Geschenke

Wer kennt es nicht? Es hat gefühlt immer jemand Geburtstag oder es gibt einen anderen freudigen Anlass. Natürlich möchte man da nicht mit leeren Händen auftauchen, jedesmal ein Geschenk kaufen geht aber auch sehr ins Geld. Deshalb verschenke ich gerne selbstgemachtes. Ein leckeres Kräutersalz, ein scharfes Chiliöl oder ein wohlriechendes Peeling sind schnell gemacht und kommen immer sehr gut an und ich konnte wieder ein paar Franken sparen.

Welches sind eure Spartricks? Ich freue mich von euch zu hören und die Liste zu ergänzen.

1 Reply to “Sparen – mit kleinen Schritten zur Million”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.